Aktuelles

P 17 Petition: Pflegende Angehörige fordern Verbesserungen beim Entlastungsbudget

Die bisher größte Petition unseres Vereins mit 16 erarbeiteten Petitionen pro Bundesland sowie einer Petition für die Bundesregierung. Da die derzeitigen Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige jedes Bundesland selbst regelt, benötigte es für jedes Bundesland eine eigene Petition. Aufgrund der großen Anforderungen an die Anbieter der Entlastungsleistungen, fehlt es sehr oft an Kapazitäten und die Leistungen können nicht ausgeschöpft werden. In den einzelnen Petition (P1-P16) forderten wir für jedes Bundesland eine Vereinfachung der bestehenden Regelungen zur konkreten Entlastung der pflegenden Angehörigen. Wir konnten organisieren, dass die Petition in jedem Bundesland von einem pflegenden Angehörigen persönlich an die zuständigen Politiker übergeben werden kann. Zudem forderten wir das Bundesgesundheitsministerium auf, die Frist des Verfalls der nicht genutzten Entlastungsleistungen aufzuheben (P17).

Infos zu den einzelnen Petitionen
Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege wurde an die Vorsitzende Kornelia Schmid verliehen

Aufgrund ihres jahrelangen sehr großen Engagements für pflegende Angehörige und ihrer eigenen Betroffenheit erhielt die Vorsitzende Kornelia Schmid am 01.10.2018 von der Bayerischen Gesundheitsministerin Huml die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege in Hirschaid. Durch das Video können Sie an der Verleihung ein Stück teil haben.

Kornelia Schmid diskutiert bei Maybritt Illner im ZDF live mit Jens Spahn

Ist die Pflege noch zu retten? Zu dieser Frage vertrat Kornelia Schmid live bei Maybritt Illner die pflegenden Angehörigen und forderte mehr Wertschätzung und Unterstützung. Sie forderte eine Vereinfachung des „Pflege-Dschungels“ durch die Einführung eines Entlastungsbudgets. Hiermit konfrontierte sie Jens Spahn direkt in der Diskussion und konnte auch nach der Sendung noch wichtige Informationen sowie ihre Petition mit dem Gesundheitsminister austauschen. Im Video kann man Kornelia Schmids Beitrag ab Minute 6:15 bis Minute 20:15 direkt nochmals ansehen.

Hier zum Zeitungsartikel
Pflegende Angehörige fordern dringend Hilfe: Unkompliziert, leicht verständlich, real umsetzbar

Die neuen Pflegeversicherungsgesetze gleichen einem Pflege-Dschungel, sind kompliziert, schwer verstehbar, teilweise nicht umsetzbar. Kornelia Schmid erarbeitete ab Juli 2017 in ihrer Facebook-Gruppe „Pflegende Angehörige“ gemeinsam 27 Forderungspunkte für die Politik. Am 24.05.2018 wurde die Petition im Anschluss an die Sendung Maybritt Illner persönlich an den Gesundheitsminister Jens Spahn überreicht.

Hier zur Petition
Pflegende Angehörige fordern Aufhebung der Rentenbeitragskürzung bei Kombipflege

Die Rentenversicherungsbeiträge für Pflegepersonen nach §166 SGB VI, Abs. 2 werden nach Pflegegraden gestaffelt. Bei Inanspruchnahme von Hilfen, z.B. einem ambulanten Pflegedienst (=Kombipflege), werden die Rentenversicherungsbeiträge gekürzt. So werden bei Pflegegrad 5 z.B. 15 % weniger Beiträge für die Pflegeperson eingezahlt, wenn sie Kombipflege in Anspruch nimmt. Dies hemmt pflegende Angehörige teilweise, Hilfen in Anspruch zu nehmen. Außerdem fehlt es bei dieser Rentenkürzung an Plausabilität, da die Pflegepersonen trotz Unterstützung eines Pflegedienstes (oft nur 20 min am Tag) sehr viel leisten müssen. Kornelia Schmid forderte in ihrer Petition eine Überarbeitung dieses Gesetzes. Unter folgendem Link kommen Sie direkt zur Petition. Zudem äußerte sie sich auch in der Sendung bei Maybritt Illner hierzu. Die Sendung von OTV zeigt die persönliche Übergabe der Petition an MdB Ulli Grötsch. Ergebnis: Ablehnung durch den damaligen Gesundheitsminister Hermann Gröhe

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„Pflegen bis zum Umfallen“ Dokumentation des BR über die Vorsitzende Kornelia Schmid

Wer hilft den Angehörigen? Dies war die Frage für eine Dokumentation des BR. Die Vorsitzende Kornelia Schmid, selbst über 20 Jahre pflegende Ehefrau erklärte sich mit ihrem Mann bereit, bei dieser Sendung mitzuwirken. Unter folgendem Link gelangen Sie direkt zur Seite des BR mit der Dokumentation.

Pflegende Angehörige fordern eine einheitlich klare Beratungsstruktur, wohnortnah, neutral, schnell

Nachdem die erste Petition 2014 mit der Begründung abgelehnt wurde, dass ausreichend Beratungsangebote für pflegende Angehörige bestehen, startete Kornelia Schmid 2016 ihre zweite Petition. Hier forderte sie eine Standortanalyse, um einen genauen Überblick über die Beratungsstruktur für pflegende Angehörige zu erhalten und ggf. Lücken erkennen zu können. Ergebnis: Der Petition wurde zugestimmt! Eine Standortanalyse zud Konzeption von Beratungs- und Unterstützugnsangeboten für pflegende Angehörige wurde durchgeführt.

Hier zur Petition
Pflegende Angehörige fordern Pflegestützpunkte

Noch vor der Gründung unseres Verein’s begann das Engagement unserer Vorsitzenden Kornelia Schmid mit der Forderung nach flächendeckenden Pflegestützpunkten in Bayern. Sie erarbeitete ihre erste Petition, welche am 22.04.2014 im Bayerischen Landtag an Frau MdL Sonnenholzner (im Jahr 2014 Vorsitzende im Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag) übergeben wurde. Ergebnis: Ablehnung mit der Begründung, diese werden nicht gebraucht.

Zur Petition der Pflegestützpunkte

4127605

Pflegebedürftige Ende 2019

3309288

werden zu Hause gepflegt

2116451

werden von Angehörigen gepflegt

982604

zusammen mit Pflegedienste